Erregung und Ermüdung: Ein biologisches Modell für emotionales Erleben und Veränderung

In der psychologischen Beratung zeigt sich immer wieder: Emotionen folgen biologischen Prinzipien. Unser Erleben entsteht im Zusammenspiel von Erregung und Ermüdung der Nervenzellen – ein dynamischer Kreislauf zwischen Spannung und Entlastung. Dieses vereinfachte Modell neuronaler Funktion erklärt, warum Freude, Motivation oder Nähe abnehmen können, wenn Reize dauerhaft bestehen, und wie Achtsamkeit hilft, Balance und Lebendigkeit zurückzugewinnen.

Einführung: Das vereinfachte Prozessmodell neuronaler Funktion

Wenn Menschen in die Beratung kommen und von schwierigem Erleben wie Niedergeschlagenheit, Aggressionen, Trauer, Streitsucht, Hoffnungslosigkeit oder ähnlichem berichten, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem ich ihnen ein stark reduziertes Prozessmodell der biologischen Funktion unserer Neuronen skizziere – eine vereinfachte psycho-biologische Perspektive auf emotionale Dynamik.

Dieses Modell habe ich während meines Studiums der Klinischen Psychologie und meiner Ausbildung zum Lehrer für Achtsamkeit in den Coachingstunden mit Erwachsenen entwickelt, um eine Sensibilität für die akut erlebten Situationen zu schaffen und den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Erleben sinnvoll einzuordnen.

Es basiert auf dem Konzept der Erregbarkeit (excitability) und Ermüdung (fatigue) der Nervenzellen. Ich kann nicht ausschließen, dass ich dieses Modell aus meiner Lektüre abgeleitet habe.


Erregung und Ermüdung – Grundprinzip biologischer Regulation

Nervenzellen, die dauerhaft erregt werden, ermüden. Die Signalübertragung wird unterbrochen – ein Schutzmechanismus, der das Gehirn und damit das gesamte Nervensystem entlastet. So bleibt das System funktionsfähig für das Wesentliche: die Regulierung des Körpers, das Einsparen von Energie und letztlich das Überleben des Organismus.

Das Gehirn verarbeitet ohnehin alle sensorischen Reize unentwegt, um die Realität des Erlebens zu formen. Ich postuliere eine parallele Reizverarbeitung ohne unwillkürliche Filterung, räume aber ein, dass das Überleben des Organismus stets die höchste Prämisse darstellt und alle anderen Funktionen ihr untergeordnet sind.


Beispiele aus dem Alltagserleben

Diese Phänomene sind uns vertraut:

  • Die Brille auf der Nase spüren wir erst, wenn sie schief sitzt.
  • Wir suchen verzweifelt nach ihr, obwohl sie auf dem Kopf liegt.
  • Kleidung wird erst wahrgenommen, wenn sie zwickt oder kratzt.
  • Sobald das Sättigungsgefühl eintritt, schmeckt das Essen weniger intensiv.
  • Die Ohren ermüden nach lauten Geräuschen, ein Parfüm wird nach kurzer Zeit kaum noch wahrgenommen.

Wenn wir durch den Wald gehen und plötzlich in den Himmel blicken, fließt das Himmelsbild beinahe davon – eine Folge neuronaler Anpassung. Ebenso verhält es sich mit sportlicher Betätigung oder Alltagsgewohnheiten: alte Reize verlieren ihre Wirkung, neue sind notwendig, um Motivation aufrechtzuerhalten.

„Mein Leben schmeckt wie ein labbriger Toast.“ – Peter Fox

Zeig (2014, p. 129) weist darauf hin, dass Musikkompositionen auf der Abfolge von konsonanten und dissonanten Harmonien beruhen – mit dem Versprechen, dass nach der Instabilität wieder eine stabile Phase folgt. Auch hier spiegelt sich das biologische Prinzip neuronaler Erregung und Ermüdung wider.

Das Yin-Yang-Symbol drückt denselben Prozess aus: das beständige Pendeln zwischen Fülle und Leere, Dunkelheit und Licht, Schwere und Leichtigkeit. Dieses Schwingen zwischen Gegensätzen findet sich in nahezu allen Naturphänomenen.


Die Herausforderung: Selbstbeobachtung und Reflexion

Ich lade Sie ein, diese Perspektive auf Ihr eigenes Leben anzuwenden:

  • In welcher Phase befinden Sie sich gerade?
  • Wo erleben Sie Ermüdung?
  • Wo zeigen sich Spannungen oder ein negatives Erleben – und wie reagieren Sie darauf?

Weitere Beispiele aus dem Leben

Bei manchen Lebensaspekten tritt die Ermüdung der Nervenzellen früher, bei anderen später ein. Wenn es ums Überleben geht, ist sofortiges Handeln notwendig. Zu viel Nahrung kann das System überlasten, der Geschmack verliert sich, bis womöglich ein Widerwille entsteht.

Die Natur hat Wege gefunden, dieser Ermüdung entgegenzuwirken. So führen unsere Augen unwillkürliche Mikrobewegungen (Sakkaden) aus, um die Reizübertragung aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise bleibt unsere Wahrnehmung dynamisch und ermöglicht Orientierung im Raum.

Auch in Beziehungen zeigt sich dieses Prinzip: Wird ein Partner nicht mehr als anregend erlebt, verblasst der Reiz. Ohne Abwechslung kann selbst eine stabile Bindung ermüden. Ähnlich verhält es sich im Berufsleben: Monotonie oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten führen zur Abnahme der Motivation – bis hin zum Bedürfnis nach Veränderung.


Das Modell im Überblick

Positives Erleben dauert so lange an, wie die Neuronen nicht gesättigt sind. Wird ein Reiz zu dauerhaft, tritt Ermüdung ein – der Reiz wird nicht mehr übertragen, und das Erleben kippt ins Negative.

In extremen Fällen kann dieser Mechanismus zu selbstschädigendem Verhalten führen. Menschen mit einer sogenannten Persönlichkeitsstörung verletzen sich, um sich selbst zu spüren. Erst wenn sich ein Gefühl von Scham oder Reue einstellt – eine neue, verändernde Erfahrung – kann der Kreislauf durchbrochen werden.

Auch gesellschaftliche Prozesse folgen diesem Muster: Nach Phasen von Überreizung und Stagnation entstehen Krisen, aus denen Innovation und Neubeginn hervorgehen. Wie Meister Jan Silberstorff betont, liegt im Investieren ins Verlieren die Grundlage für Wachstum.

Dieser Prozess versteht sich als Kreislauf von Reizaufnahme, Erregung, Ermüdung und Regeneration.


Das Modell im Verhältnis zu Störungsbildern

Dieses Modell kann phasenweise Verstimmtheit erklären, wie sie viele Menschen erleben. Dennoch darf man nicht übersehen, dass anhaltende Einschränkungen das gesellschaftliche und individuelle Funktionieren beeinträchtigen können.

Manche Betroffene erfahren, trotz vielfältiger Interventionen, nur begrenzte Linderung. Hier kann das Verständnis des biologischen Prinzips helfen, Selbstmitgefühl zu entwickeln – und neue Wege der Regulierung und Balance zu erproben.


Abschließende Gedanken: Vom Verständnis zur Veränderung

Das Modell der neuronalen Erregung und Ermüdung zeigt, dass Erleben dynamisch ist – niemals statisch. Indem wir die Rhythmen von Spannung und Entspannung, Antrieb und Ruhe erkennen, gewinnen wir die Möglichkeit, bewusster mit ihnen umzugehen.

So wird das Verständnis dieser biologischen Prozesse zu einem Weg der Selbstregulation, der Achtsamkeit und des Mitgefühls.

8sam um 8 – Stress

Stress treibt mich an und zermürbt mich

Am 08.10. habe ich die 6. Sitzung zu meinen öffentlichen Achtsamkeitslehren abgeschlossen. Das Thema der Sitzung lautete: „Stress treibt mich an, Stress zermürbt mich.“ Vor der Sitzung bereitete ich das beigefügte Handout vor, das das Thema umriss.

Die Sitzung begann mit einer Wertschätzung für die zwölf Teilnehmer, die an der Sitzung teilnahmen.
Wir hielten zwei Schweigeminuten.
Anschließend verteilte ich das Papier an die Teilnehmer und begann den Vortrag gemäß den Absätzen.
Wann immer es möglich war, fragte ich, ob zusätzliche Klarstellungen erforderlich seien.

Zusätzlich bezog ich die Teilnehmer in Gruppendiskussionen über die wichtigen Fragen ein: Wann wird Stress erlebt, wie wird er erlebt, welche Art von somatischen Ausdrücken werden erlebt, wie sehen Grenzen für jeden einzelnen aus …. Jeder teilte seine Ansichten und Überlegungen mit, die ich zusammenfasste und Dankbarkeit für das Teilen ausdrückte. Anschließend teilte ich meine persönliche Sicht auf das Thema, wie sie in der Arbeit skizziert wird.

Schließlich wandte ich mich den Übungen zu. Insbesondere die 4. und 5. Übungen waren diejenigen, die ich für eine erfahrungsbasierte Gruppensitzung vorbereitet hatte, die es den Teilnehmern ermöglichten, ihre Erfahrungen vor, im Moment der Erfahrung und danach auszutauschen.

Die 5. Übung hat auch Spaß gemacht. Denn jeder war aufgefordert, einen der natürlichen Geräusche zu erzeugen, die bestimmte situative Eigenschaften ausdrücken, wie Gähnen bei Müdigkeit, Nörgeln bei Vernachlässigung, Lachen bei Freude. Das Räuspern war für alle beobachtbar und erzeugte ein sofortiges Bedürfnis zu räuspern oder zu husten, wie man es hörte.

Schließlich war der Klang, dem wir uns zuwandten, der Klang, den jeder von frühester Kindheit an kannte und der mit dem Wohlbefinden des Körpers verbunden ist, da er Ernährung, Pflege, Geschmack und viele Situationen des Wohlbefindens repräsentiert. Es war das Summen, das man vor einer gut zubereiteten Mahlzeit anstimmt, das sofort Speichel im Mund produziert und den Körper entspannt, um sich auf die Verdauung vorzubereiten.

Als sich jeder das Lieblingsgericht vorgestellt hatte, bat ich die Teilnehmer, den Klang laut einzustimmen. Jeder konnte sofort die körperlichen Empfindungen erleben, die die Übung begleiteten. Da sich alle einig waren, am Ende hungrig zu sein, beendete ich die Sitzung mit Anerkennung für die Teilnahme.


Das Handout

Stress

Grundsätzliches
Unsere Sichtweise, die Einstellung, die formulierten Glaubenssätze, die wir in uns halten und uns das Gerüst unserer Identität verleihen, bestimmen wie wir uns fühlen, was wir denken und wie wir handeln.

Kollektive Ansichten, durch die Erziehung – das Elternhaus, den Kindergarten, die Schule, die Kirche, Eingliederung in die Arbeitswelt, Anpassung an den Partner – vermittelt, informieren unsere Sichtweisen, Einstellungen und Glaubenssätze.

Im Prozess des Erwachsens – wachsen hin zu einer gereiften Persönlichkeit – durchlaufen wir Veränderungen. Je besser wir diesen Prozess erleben, erfahren, begreifen und verarbeiten, desto gestärkter, gereifter, erfahrener treten wir aus den Veränderungen hervor. Die Entwicklung vom naiven Kind zum erwachten Erwachsenen.

Wir begegnen in unserem Erwachsen Grenzen als Herausforderungen, die unser Vermögen prüfen. An diesen Herausforderungen können wir unsere Entwicklung bemessen. Sie helfen uns daran zu erinnern, was wir bisher erreicht haben, wem wir diesen Weg zu verdanken haben, auf wen wir uns stützen können und wie wir zu sein wünschen.

Definition
Stress wird einheitlich, als die Unfähigkeit äußeren und inneren Anforderungen mit den eigenen Fähigkeiten zu begegnen, verstanden. Was bedeutet, wann immer wir uns überfordert fühlen, wir Stress erleben, wenn wir das Erlebte als Überforderung verstehen.

Wissenschaftliches
Ständig stressvollen Erfahrungen (chronischer Stress) ausgesetzt zu sein kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Das Risiko Herz-Kreislauf Erkrankungen, Erkrankungen des vegetativen Nervensystems, Autoimmun-Erkrankungen und an psychischen Erkrankungen auch solchen, die die Persönlichkeit betreffen, steigt zunehmend.

Studien belegen, wie unser Körper in kurzen stressvoll erlebten Situationen körpereigene Morphine – Endorphine – ausschüttet. Wodurch unser Schmerzempfinden sinkt und unsere Stimmung steigt.
Dieser Prozess könnte in Folge zu einem Suchtverhalten führen, was erklären würde, warum Menschen der Auffassung seien, unter Stress deutlich effektiver zu arbeiten. In langanhaltenden Stresssituationen wiederum sänken die körpereigenen schmerzsenkenden Mittel und Entzündungen der Gelenke stiegen. Eine mögliche Folge wäre chronischer Schmerz.

In kurzen stressvoll erlebten Situationen würde das Immunsystem aktiviert. Während anhaltend stressvoll erlebte Situationen das Immunsystem unterdrückten.

Sichtweisen
Persönlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Herausforderungen in meinem Leben nicht reduzieren kann, da diese mit den Anforderungen zusammenhängen, die an mich gestellt werden. Ich müsste meine Aktivitäten minimieren und mich in eine Höhle zurückziehen. Da ich aber ein sich entwickelndes Wesen bin, das sich in dem unermesslichen Reichtum der Umgebung ausdehnt, möchte ich meine Aktivitäten nicht einschränken. Ich möchte vollumfänglich am Leben teilnehmen.

So muss ich mich anpassen. Ich muss meine Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste gegen meine Fähigkeiten und Fertigkeiten abwägen und schlußendlich mit den Konsequenzen meiner Aktivitäten leben.

Die Herausforderungen des Lebens verursachen Stress, wann immer ich eine Situation überbewerte. Wann immer ich die Situation wichtig und persönlich nehme. Wann immer ich versuche in einer Situation krampfhaft festzuhalten, oder diese zu vermeiden, zu ignorieren oder zu bekämpfen.

Die Dinge müssen so verstanden werden wie sie sind.

Situationen, Bedingungen und Objekten zuviel Wertigkeit beizumessen, verursacht Angst, erzeugt Unsicherheit, Zweifel, Trauer und Wut. Es wirkt sich zeit- und energieraubend aus und letztenendes behindert es mein Erwachen und Erwachsen werden.

Es schadet meinem Körper.

Übung

  1. Was ist dir im Leben wichtig? Notiere welche Situationen, Bedingungen, Objekte in deinem Leben einen besonderen Stellenwert einnehmen. Notiere dazu eine Wertigkeit auf einer Skala von 0-100%
  2. Welche Herausforderungen hast Du gemeistert? Wie hast Du diese gemeistert? Welche Resourcen hast Du verwendet?
  3. Wenn Du einer Situation, Bedingung oder einem Objekt einen unermesslichen Wert beimessen musst, hast Du die Fähigkeiten und Fertigkeiten den Auswirkungen gerecht zu werden ohne Dir und anderen zu schaden?
  4. Nimm Dich wahr so wie Du in diesem Augenblick bist. Der Atem kommt natürlich. Es gibt weder falsch noch richtig. Lass den Atem durch den Mund vorbei an den Zähnen austreten, so dass ein „Ssshh-Geräusch“ oder ein „Schnaubgeräusch“ entstehen kann. Wiederhole diese Art auszuatmen so häufig wie Du es für richtig hälst. Bring deine Aufmerksamkeit darauf, wie sich dein Körpergefühl, dein Fühlen oder dein Denken ändert.
  5. Entdecke dein Wohlgefühl: Wenn uns eine Speise schmeckt machen wir ein Geräusch des Wohlempfindens. Dieses Geräusch ist individuell. Es kann ein Kehllaut-Summen sein, dass aus der Kehle bis in den Bauch hinein schwingt. Dieses Geräusch bezeugt, dass wir die Speise wertschätzen und uns darüber freuen. Sie wird uns schmecken und sie riecht angenehm. All die Eindrücke werden dafür sorgen, dass wir ein Apettitgefühl erfahren. Hinzu kommt, dass wir diese besondere Speise mit besonderen Menschen teilen. Vielleicht bekochen uns diese Wohlfühl-Menschen. Durch die bildreiche Vorstellung der Speise entsteht in uns ein Gefühl von Wohlbefinden. Wir verbinden dieses Bild mit unserem natürlichen Reflex, dem Ausdruck, also dem Ton. Dadurch kann sich ein warmes wohliges Gefühl im Körper einstellen. Vielleicht entsteht sogaer etwas Speichel im Mund, den wir nun hinunterschlucken können, in Vorfreude auf die wohltuende Situation. (Hintergrund: Wenn wir Wohlbefinden erleben, können wir zeitgleich keinen Stress erleben!)

Stress und Depressionen

Wenn das Leben plötzlich schwer wird

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass man ganz plötzlich an Stress und Depressionen erkranken kann.
In Folge eines traumatischen, einschneidenden oder stark verändernden Ereignisses kann es spontan zu beiden Zuständen kommen.

Manchmal jedoch sind diese Zustände schon lange in der Erfahrungswelt eines Menschen vorhanden.
Sie kommen und gehen, verändern ihre Intensität – und können über die Zeit zu einer Art Gewohnheit werden.


Wenn das Unwohlsein zur Normalität wird

Die Betroffenen erleben dann eine vermeintliche Normalität, in der sie ihren Zustand kaum noch wahrnehmen.
Dinge, die einst Freude bereiteten, verlieren ihre Bedeutung.
Freunde, Familie oder soziale Kontakte werden gemieden oder abgebrochen.

Gefühle von HilflosigkeitNutzlosigkeitinnerer Leereniederdrückender Schwere oder sogar Selbstmordgedankenkönnen sich einstellen.


Was ist Stress eigentlich?

Stress wird als die Unfähigkeit verstanden, äußeren Anforderungen mit den eigenen Fähigkeiten zu begegnen.
Im Klartext bedeutet das:
Immer dann, wenn ich mich überfordert fühle, erlebe ich Stress.

Andauernder Stress kann zu vielfältigen mentalen und körperlichen Problemen führen – von Schlafstörungen über Verspannungen bis hin zu schweren Erschöpfungszuständen.


Wie Depressionen entstehen können

Depressionen werden in unterschiedlichen theoretischen Modellen erklärt.
Da ich eine Ausbildung in CBT (Kognitiver Verhaltenstherapie) bei Depressionen habe, dient mir Becks Kognitives Modell als Arbeitsgrundlage.

Die betroffene Person verarbeitet erlebte Situationen durch automatische, verzerrte Gedanken.
Innere Glaubenssätze und Fehleinschätzungen können dann zur Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Depression führen.


Wenn Sie sich gerade in einer schwierigen Phase befinden

Da Sie diesen Text lesen, nehme ich an, dass Sie sich in einer Phase befinden, die Sie allein nicht mehr bewältigen können oder möchten.
Das ist verständlich, sinnvoll und richtig.

Richtig, weil es Hilfe gibt – Unterstützung, die gerade in solchen Lebenslagen sehr nützlich und wirksam sein kann.
Ich bin fest davon überzeugt, Ihnen beratend und therapeutisch beistehen zu können.


Ali-Reza Djassemi
Leiter für Körper- und Geistesschulung
Beratung | Psychologische Unterstützung | Achtsamkeit

Zum Nachdenken: Millarden von Zellen schwingen im menschlichen Körper pausenlos damit wir das, was wir als Leben bezeichnen, erleben können. Wenn das nicht Glück ist, was ist es dann? 

Ali-Reza Djassemi