Verbundenheit mit sich selbst

Verbinde Dich mit Dir selbst auf eine wertschätzende Weise. Eine Weise, die dir erlaubt deine menschliche Gestalt im gegenwärtigen Augenblick zu erleben, ihr dankbar und wohlwollend zu begegenen. Eine Weise, die deinen Geist und seine Möglichkeit der Weite, Freiheit und liebevollen Art für sich selbst mit einbezieht.

Verlust der Verbindung

Nur allzu schnell verlieren wir im Alltag den Bezug zu unserem Körper:

  • Wir wollen gefallen
  • müssen schnell und richtig viele Dinge erledigen
  • unterschätzen unsere Fähigkeiten
  • überschätzen unser Vermögen
  • finden uns in Situationen in denen uns andere Menschen geringschätzend begegenen
  • wir ernähren den Körper mit Stoffen, die ihm kurzfristig und langfristig schaden
  • lassen uns zu Eitelkeiten verführen
  • werden neidisch
  • reagieren gereizt
  • kümmern uns zu wenig um unseren Schlaf

Diese Auflistung kann viele weitere Punkte beinhalten. Wichtig dabei ist zu verstehen, dass wir immer mehr ein stückweit die Verbindung zu uns selbst aufgeben.

Festigkeit und Enge als Ausdruck der Unverbundenheit

Schnell entsteht der Eindruck von Starrheit, eine Art Festigkeit oder das Gefühl von Enge, das sich als Spannung im Körper ausdrückt. Sie kann überall wahrgenommen werden, wenn wir unserem Körper mit Gewahrsein begegnen. Da wir Menschen unterschiedlich sind, reagiert auch jeder Körper auf seine eigene Weise. So können die Spannungszentren in den Händen, Füßen, den Augen, der Kopfhaut, den Schultern, dem Nacken, der Brust oder viel tiefer liegend in den Organen aufzufinden sein. Der Atem kann ebenfalls davon betroffen sein.

Nutze die Übung der Verbundheit mit sich selbst, um die Verbindung zu Dir selbst wieder herzustellen, zu stärken und zu nähren.

Vielleicht kannst Du bereits nach der ersten Sitzung feststellen, dass sich ein Gefühl von Wohlbefinden einstellen kann. Vielleicht spürst Du, dass Du ruhiger bist, klarer atmest oder Dich ein wenig mehr „bei Dir“ fühlst. Es geht dabei nicht darum, sofort etwas zu leisten oder zu verbessern, sondern darum, Dich selbst wieder bewusst zu erfahren – mit allem, was gerade da ist.

Geführte Stehende Meditation – Achtsamkeit, Erdung & innere Balance (55 Minuten Praxis)

Diese 55-minütige geführte stehende Meditation lädt dich ein, die Verbindung zwischen Körper, Atem und Bewusstsein neu zu erleben.
Während du stehst, öffnet sich ein Raum für stille Präsenz – jenseits von Denken, Wollen und Müssen.

Du lernst, den Körper als Anker der Achtsamkeit zu erfahren:
Wie du Gewicht abgibst, Erdung findest und die feinen Bewegungen des Atems spürst.
Wie du Spannungen loslässt, während du gleichzeitig in Stabilität und Wachheit verweilst.

Die stehende Meditation ist eine zentrale Praxis in vielen Körper- und Bewusstseinsschulen – von Taijiquan und Qigong bis zur Achtsamkeits- und Psychotherapiearbeit. Sie schult Gleichgewicht, Konzentration und innere Ruhe, stärkt das Nervensystem und hilft, geistige Klarheit im Alltag zu bewahren.

Diese geführte Meditation eignet sich sowohl für Einsteiger:innen als auch für erfahrene Praktizierende, die ihre Wahrnehmung vertiefen und die Kraft des Stehens neu entdecken möchten.

Inhalt der Folge:
• Einführung in die stehende Meditation (Zhan Zhuang)
• Bewusste Atemführung & Körperwahrnehmung
• Schulung von Achtsamkeit im Stehen
• Entspannung & innere Ausrichtung
• Stille Integration & Nachspüren

Dauer: 55 Minuten
Empfohlen: bequeme Kleidung, ruhiger Ort, aufrechter Stand